

SOA ist wachsweich definiert, und je nachdem, wen man nach dem Kern fragt, erhält man eine Antwort wie "Bei SOA geht es nur um das Business" oder "SOA bedeutet SOAP, WSDL und WS-*". In diesem Vortrag wollen wir unsere Sicht auf SOA darstellen, die sowohl technische als auch geschäftliche und organisatorische Aspekte beinhaltet.


Seit Anfang 2007 ist die WS-BPEL-2.0-Spezifikation final. Diese Session beleuchtet die Änderungen gegenüber der Vorgängerversion, zeigt neue Möglichkeiten auf und bewertet erneut die Praxistauglichkeit der Prozessautomatisierungssprache. Zudem wird der Status von nötigen Erweiterungen, wie Bpel4People, diskutiert.


SCA ist der neue Standard, welcher es ermöglicht, entwicklungszentriert, einfach und doch mächtig eine serviceorientierte Architektur (SOA) zu implementieren. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen und nachvollziehbaren Nutzbarkeit für den Entwickler und Architekten. Mittels der SCA-Spezifikation wird demnach ein Modell vorgestellt, welches den Bau von Anwendungen und Systemen beschreibt. In der Session wird der Aufbau einer solchen Anwendung unter Anwendung von SCA gezeigt und diskutiert.


SOA ist dabei, vom Hype zum Mainstream zu werden. In diesem ersten Vortrag des SOA Orientation Days werden deshalb die wichtigsten Konzepte und Eigenschaften von SOA vorgestellt. Dabei geht es aber nicht um die üblichen Marketing-Folien, sondern um eine realistische Einführung und Einschätzung auf Basis konkreter Erfahrungen aus Sicht eines Pragmatikers.


Die meisten Anwendunden verwenden einen Call Stack: eine Methode ruft eine andere und übernimmt die Ausführung wieder, wenn die aufgerufene Methode abgeschlossen ist. Immer mehr Technologien verwenden jedoch als Alternative dazu Event-orientierte Processing-Modelle. Dieser Vortrag untersucht die zu Grunde liegenden Prinzipien und gemeinsamen Patterns für die erfolgreiche Implementierung von Event-orientierten Architekturen.


Web Services und serviceorientierte Architekturen (SOA) haben sich über den Hype hinaus zu Top-Themen in den IT-Abteilungen großer und mittelständischer Unternehmen entwickelt. Diese Session stellt Web Services daher als geeignete Technologie zur Realsierung einer SOA vor und bringt ein wenig Licht in den undurchdringlichen Dschungel der Vielzahl von WS-Spezifikationen und -Standards.


In letzter Zeit hat der Architekturstil REST – kurz für Representational State Transfer – mehr und mehr an Zustimmung gewonnen, vor allem aufgrund der Komplexität des vorherrschenden SOAP/WSDL WS-* Web Services Stack. Dieser Vortrag wird die hinter Web und REST stehenden Konzepte als ein besseres Modell für Web Services vorstellen und das neue Java API für RESTful Web Services vorstellen, welches zurzeit als JSR 311 standardisiert wird.


Diese Session stellt die Grundlagen der fachlichen Geschäftsprozessmodellierung und deren Verwendung zur Umsetzung einer technischen Prozessabbildung über BPEL vor. Dazu wird ein Überblick über die Sprache BPEL gegeben, wobei u.a. Themen wie Fehlerbehandlung, Portabilität und Einbindung menschlicher Aktivitäten (Workflow) betrachtet werden. Eine Livedemo verdeutlicht die theoretischen Konzepte.


Code, der unabhängig von seiner Entstehung verwendet wird, erfordert ein stabiles Interface, ein API. Diese Session beschreibt auf Basis unserer jahrelangen Erfahrung Techniken für den Entwurf solcher APIs – was außer Methodensignaturen noch alles zu einem API gehört, wie man ein veröffentlichtes API kompatibel weiterentwickeln kann und wie man den richtigen Detaillierungsgrad findet.


Enterprise Integration Patterns spielen in serviceorientierten und ereignisgetriebenen Architekturen (SOA, EDA) eine zentrale Rolle. Die Abbildung dieser Patterns auf eine JBI-Zielplattform (ServiceMix ESB) wird anhand eines Praxisbeispiels aus dem eHealth-Bereich gezeigt. Es werden Architekturkonzepte, Herausforderungen bei der Implementierung und Möglichkeiten zur Automatisierung diskutiert.


Kaum ist SOA vom Hype zum Mainstream avanciert, regen sich schon erste Geister, die die Vorteile der serviceorientierten Umgebungen intensiver nutzen wollen. Ereignisgesteuerte Architekturen (EDA) mithilfe eines Complex Event Processing (CEP) und von Rules Engines zeigen neue Möglichkeiten der Logikverarbeitung auf. Die Session stellt Nutzen und Architekturen von EDA und SOA 2.0 vor.


Das Duo BPM & SOA hat sich in jüngster Zeit als äußerst schlagkräftig erwiesen und maßgeblich zur verbesserten Wahrnehmung des Prozess-Paradigmas beigetragen. Ein negativer Nebeneffekt ist jedoch die zunehmende Gleichsetzung von BPM mit feingranularen Workflows, also die Reduzierung auf den technischen Aspekt. Der Vortrag beschreibt das eigentliche Potential von BPM als Brücke zwischen Fach- und IT-Abteilung und gibt Denkanstöße, wie sich beide Seiten des Themas annehmen können.


Serviceorientierung macht nicht vor reinen Integrationsprojekten halt. Die gesamte Architektur eines Unternehmens soll dem SOA-Paradigma folgen und damit auch alle relevanten Systeme und Anwendungen. Doch was bedeutet dies für IT-Produkte und -Projekte? Gelten noch die alten Vorgehensmodelle zur Softwareentwicklung oder müssen diese nun völlig überdacht werden? Wie sieht die Applikation der Zukunft aus? Welche Arten von IT-Projekten haben wir zukünftig vornehmlich zu erwarten? Was wünschen sich die Unternehmen von den Herstellern?


Verteilte und untereinander verbundene Systeme werden zur Norm von neuen Projekten. Lose gekoppelte Lösungen, etwa in Form von serviceorientierten Architekturen, ermöglichen eine unabhängige Variabilität und Evolution von Komponenten. Die architektonischen Vorteile von SOA sind offensichtlich, aber was bedeutet es für Entwickler, Code in einer serviceorientierten Architektur zu schreiben?


Für Integration und lose Kopplung von Applikationskomponenten und Anwendungssystemen stellt der Austausch von Nachrichten eine vielseitige und universelle Strategie dar. Im Rahmen dieser Session zeigen wir die Bandbreite an geeigneten Messaging-Topologien, relevanten Kommunikationsmodellen, sinnvollen Design Patterns und Integrationsmöglichkeiten vor dem Hintergrund des täglichen Praxiseinsatzes.


Die Interoperabilität zwischen der Java-Plattform und der Microsoft-Welt (Windows Communication Foundation) ist heute wichtiger Bestandteil jeder strategischen Projektentwicklung. So muss der reibungslose Austausch von transaktions- und sicherheitsrelevanten Informationen gewährleistet werden. Die Session beleuchtet das Tango-Projekt und demonstriert dessen Nutzung mit dem Glassfish Server.


Wer kennt Sie nicht, all die Aussagen, die den Eindruck erwecken, mit Web Services gehe SOA wie von selbst? Die Wirklichkeit sieht allerdings deutlich anders aus. So verhindern zu viele Standards wirkliche Interoperabilität. Führt ein Service-Lifecycle zu deutlich komplexeren Entwicklungsprozessen, werden spezielle Mechanismen benötigt, um Defizite von Web-Services-Protokollen auszugleichen. In dieser Session geht Nicolai Josuttis auf die grundsätzlichen Probleme ein, die eine Realisierung einer SOA mit Web Services mit sich bringt. Basierend auf konkreten Erfahrungen einer umfangreichen SOA, die sich derzeit in Produktion befindet, werden Themen wie Interoperabilität, die Konsequenzen von Point-to-Point-Verbindungen, WSDL-Lifecycles, der Unterschied zwischen Protokoll- und API-Standards und die Rolle von Interceptoren angesprochen.


Esper ist ein leichtgewichtiges Open Source Tool, das die Verarbeitung von Ereignisströmen erlaubt. In dieser Session wird anhand des Projekts Esper der Themenkomplex CEP - Complex Event Processing - erläutert. Eine Abgrenzung zu verwandten Technologien, wie ESB und JMS, und ein kleines Beispiel sollen dem Teilnehmer die Technologie und das Tool Esper näher bringen und Einsatzmöglichkeiten verdeutlichen.


Die Sicherheit einer SOA muß gewährt sein, bevor sie für kritische E-Business-Anwendungen eingesetzt werden kann. Diese Session zeigt die spezifischen Sicherheitsprobleme von SOA aus der Managementperspektive und bietet Lösungsstrategien an. Sie erläutert die wichtigsten Konzepte hinter Benutzermanagement, Authentifizierung und Autorisierung, „Build-or-Buy“-Optionen und der Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen.


Obwohl die signifikante Bedeutung von BPM nicht mehr in Frage steht und sich die Produktlandschaft langsam konsolidiert, ist der Einsatz von BPM in Projekten methodisch und architektonisch immer noch vielfältig und unklar. Im Vortrag werden verschiedene Beispiele hierzu untersucht und die maßgeblichen Trends analysiert.


Der Vortrag stellt eine Sichtweise zur Definition und Umsetzung von Enterprise-Architekturen vor, die auf die Dynamik von Systemlandschaften und deren inhärente Kräfte fokussiert. Er zeigt, welchen Einfluss BPM, SOA und EAI-Infrastrukturen auf die Dynamik nehmen können. Dieser Ansatz ist aus praktischen Erfahrungen mit großen Transformationsvorhaben in der Telekommunikationsbranche gewachsen. Der Schwerpunkt liegt auf Real-World-Erfahrungen aus diesen Vorhaben, um die konkrete Ausgestaltung der dynamischen Sichtweise beispielhaft vorzuführen.


Der Betrieb und das Lifecycle Management von SOA-basierten Softwareinfrastrukturen ist ohne Metadatenmanagement nicht machbar. In diesem Vortrag wird auf die besonderen Anforderungen an ein Metadaten-basierten Managementsystem für SOA Infrastrukturen eingegangen. Neben den betrieblichen Anforderungen werden auch diejenigen betrachtet, die für das Lifecylemanagement von grossen SOA Infrastrukturen unerlässlich sind.


Bei der Frontend-Entwicklung findet weitestgehend nur ein einzelnes Pattern Anwendung: Model View Controller (MVC). Aber reicht MVC allein aus, um gute Frontend-Anwendungen zu bauen? Erfahrungsgemäß werden gerade Web-Anwendungen schon bei geringer oder mittlere Komplexität zu wichtigen Kostentreibern bei Software-Projekten. In diesem Talklet soll erläutert werden, welche grundlegenden Probleme in klassischen MVC-Web-Anwendungen vorherrschen und mit welchen Patterns ihnen begegnen werden kann. Es wird sich zeigen, dass sich viele dieser Patterns aus den Ansätzen zu SOA und Domain Driven Design entleihen lassen. Des Weiteren soll geklärt werden, wie sich die vorgestellten Lösungsansätze technisch mithilfe des Open-Source-Frameworks Zoning in Web-Anwendungen umsetzen lassen.


Welche sinnvollen Möglichkeiten gibt es, ein Architekturparadigma (SOA) mit Vorgehensmodellen der Agilen Softwaremethodologie zu verkoppeln? Welche Arten von Agilität sind in diesem Zusammenhang zweckmässig? Nach einer Bestandsaufnahme der Begrifflichkeiten wird das Zusammenspiel zwischen einer SOA und agilen Grundsätzen sowie dessen Beschränkungen und Chancen aufgezeigt.


Viele Unternehmen beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit SOA. Die Komplexität dieses Themas, das alle Ebenen eines Unternehmens betrifft, führt oft zu einer großen Menge von zu bewältigenden Aufgaben und Entscheidungen. Daraus resultiert die konkrete Gefahr, dass SOA-Projekte die Analysephase nie verlassen und an der Umsetzung scheitern. Sopera stellt daher einen methodischen Ansatz vor, der Unternehmen einen schnellen Start in SOA ermöglicht. Der Vortrag zeigt die notwendigen Prioritäten und Artefakte auf, um sein Domain Model skalierbar zu definieren und später kontinuierlich zu einer unternehmensweiten SOA auszubauen sowie die richtige Granularität von Services von Anfang an zu treffen.


'Service Oriented Architecture' (SOA) ist mehr als nur Entwicklung einzelner Services, SOA benötigt die Unterstützung des gesamten Software Development Lifecycle (SDLC). In diesem Vortrag wird ein Überblick über wesentliche SDLC -Aspekte von SOA, insbesondere Anforderungsmanagement, Architektur/Modellierung, Testen und Verwaltung einzelner Services gegeben.