

Kaum ist SOA vom Hype zum Mainstream avanciert, regen sich schon erste Geister, die die Vorteile der serviceorientierten Umgebungen intensiver nutzen wollen. Ereignisgesteuerte Architekturen (EDA) mithilfe eines Complex Event Processing (CEP) und von Rules Engines zeigen neue Möglichkeiten der Logikverarbeitung auf. Die Session stellt Nutzen und Architekturen von EDA und SOA 2.0 vor.


Obwohl die signifikante Bedeutung von BPM nicht mehr in Frage steht und sich die Produktlandschaft langsam konsolidiert, ist der Einsatz von BPM in Projekten methodisch und architektonisch immer noch vielfältig und unklar. Im Vortrag werden verschiedene Beispiele hierzu untersucht und die maßgeblichen Trends analysiert.


SOA ist wachsweich definiert, und je nachdem, wen man nach dem Kern fragt, erhält man eine Antwort wie "Bei SOA geht es nur um das Business" oder "SOA bedeutet SOAP, WSDL und WS-*". In diesem Vortrag wollen wir unsere Sicht auf SOA darstellen, die sowohl technische als auch geschäftliche und organisatorische Aspekte beinhaltet.


Das Duo BPM & SOA hat sich in jüngster Zeit als äußerst schlagkräftig erwiesen und maßgeblich zur verbesserten Wahrnehmung des Prozess-Paradigmas beigetragen. Ein negativer Nebeneffekt ist jedoch die zunehmende Gleichsetzung von BPM mit feingranularen Workflows, also die Reduzierung auf den technischen Aspekt. Der Vortrag beschreibt das eigentliche Potential von BPM als Brücke zwischen Fach- und IT-Abteilung und gibt Denkanstöße, wie sich beide Seiten des Themas annehmen können.


Wie viel Serviceorientierung braucht ein Unternehmen wirklich? Es geht darum, die "richtigen" Dienste für eine SOA zu finden. Mittlerweile etablieren sich einige methodische Ansätze am Markt, die das Auffinden von Services erleichtern. Der Vortrag erläutert Domain Decomposition, BPM-Ansatz, Referenzmodell (OASIS) und die Best Practises anhand praktischer Beispiele.


SOA ist dabei, vom Hype zum Mainstream zu werden. In diesem ersten Vortrag des SOA Orientation Days werden deshalb die wichtigsten Konzepte und Eigenschaften von SOA vorgestellt. Dabei geht es aber nicht um die üblichen Marketing-Folien, sondern um eine realistische Einführung und Einschätzung auf Basis konkreter Erfahrungen aus Sicht eines Pragmatikers.


Serviceorientierung macht nicht vor reinen Integrationsprojekten halt. Die gesamte Architektur eines Unternehmens soll dem SOA-Paradigma folgen und damit auch alle relevanten Systeme und Anwendungen. Doch was bedeutet dies für IT-Produkte und -Projekte? Gelten noch die alten Vorgehensmodelle zur Softwareentwicklung oder müssen diese nun völlig überdacht werden? Wie sieht die Applikation der Zukunft aus? Welche Arten von IT-Projekten haben wir zukünftig vornehmlich zu erwarten? Was wünschen sich die Unternehmen von den Herstellern?


Seit einigen Jahren beschäftigt sich T-Mobile sehr konkret mit dem Thema SOA, erste Schritte wurden 2001 gemacht. Die Theorie besagt, dass eine SOA nur erfolgreich sein kann, wenn sie das Unternehmen auf allen Ebenen erfasst. Die Praxis zeigt, dass viele einzelne Schritte und Ausdauer notwendig sind. Wir geben einen Überblick über die Historie und berichten, wie wir erfolgreich von diversen „SOA-Inseln“ auf eine gemeinsame, europaweite SOA-Plattform umgestiegen sind und geben einen Ausblick auf die nächsten Ziele. Gewürzt wird der Bericht mit Beispielen aus organisatorischen und kulturellen Erfahrungen.


Esper ist ein leichtgewichtiges Open Source Tool, das die Verarbeitung von Ereignisströmen erlaubt. In dieser Session wird anhand des Projekts Esper der Themenkomplex CEP - Complex Event Processing - erläutert. Eine Abgrenzung zu verwandten Technologien, wie ESB und JMS, und ein kleines Beispiel sollen dem Teilnehmer die Technologie und das Tool Esper näher bringen und Einsatzmöglichkeiten verdeutlichen.


Diese Session stellt die Grundlagen der fachlichen Geschäftsprozessmodellierung und deren Verwendung zur Umsetzung einer technischen Prozessabbildung über BPEL vor. Dazu wird ein Überblick über die Sprache BPEL gegeben, wobei u.a. Themen wie Fehlerbehandlung, Portabilität und Einbindung menschlicher Aktivitäten (Workflow) betrachtet werden. Eine Livedemo verdeutlicht die theoretischen Konzepte.


Zum Ausklang des SOA Orientation Day stehen Ihnen die Referenten für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung. Das Panel bietet Gelegenheit, Themenstellungen zu vertiefen oder den ein oder anderen Aspekt von SOA auch einmal kontrovers zu diskutieren. Die Moderation übernimmt Nico Josuttis.


Der Vortrag stellt eine Sichtweise zur Definition und Umsetzung von Enterprise-Architekturen vor, die auf die Dynamik von Systemlandschaften und deren inhärente Kräfte fokussiert. Er zeigt, welchen Einfluss BPM, SOA und EAI-Infrastrukturen auf die Dynamik nehmen können. Dieser Ansatz ist aus praktischen Erfahrungen mit großen Transformationsvorhaben in der Telekommunikationsbranche gewachsen. Der Schwerpunkt liegt auf Real-World-Erfahrungen aus diesen Vorhaben, um die konkrete Ausgestaltung der dynamischen Sichtweise beispielhaft vorzuführen.


Diese Session ist ein Erfahrungsbericht über die Einführung von SOA im militärischen Umfeld. Es wird aufgezeigt, was zur Entscheidung für die Serviceorientierung geführt hat und was an vorbereitenden Arbeiten notwendig war, bevor mit produktiven Services gerechnet werden konnte. Der Bericht adressiert vor allem den nicht militärischen Teil der Serviceorientierung und ist auf andere Unternehmen übertragbar.


Es hat sich gezeigt, dass sich SOA ganz unmittelbar auf das Projektmanagement auswirkt. Die Session zeigt daher verschiedene Einflüsse von Serviceorientierung auf die Durchführung von Projekten. Auf die Fragen des Managements „Was kostet überhaupt SOA“ oder „Lohnt sich SOA“ wird versucht eine Antwort zu geben. Damit eng verknüpft sind die Themen Messbarkeit von SOA und Architektur-Governance. Der Vortrag zeigt Lösungen auf und belegt diese an konkreten Beispielen.


Der Betrieb und das Lifecycle Management von SOA-basierten Softwareinfrastrukturen ist ohne Metadatenmanagement nicht machbar. In diesem Vortrag wird auf die besonderen Anforderungen an ein Metadaten-basierten Managementsystem für SOA Infrastrukturen eingegangen. Neben den betrieblichen Anforderungen werden auch diejenigen betrachtet, die für das Lifecylemanagement von grossen SOA Infrastrukturen unerlässlich sind.


Welche sinnvollen Möglichkeiten gibt es, ein Architekturparadigma (SOA) mit Vorgehensmodellen der Agilen Softwaremethodologie zu verkoppeln? Welche Arten von Agilität sind in diesem Zusammenhang zweckmässig? Nach einer Bestandsaufnahme der Begrifflichkeiten wird das Zusammenspiel zwischen einer SOA und agilen Grundsätzen sowie dessen Beschränkungen und Chancen aufgezeigt.


Viele Unternehmen beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit SOA. Die Komplexität dieses Themas, das alle Ebenen eines Unternehmens betrifft, führt oft zu einer großen Menge von zu bewältigenden Aufgaben und Entscheidungen. Daraus resultiert die konkrete Gefahr, dass SOA-Projekte die Analysephase nie verlassen und an der Umsetzung scheitern. Sopera stellt daher einen methodischen Ansatz vor, der Unternehmen einen schnellen Start in SOA ermöglicht. Der Vortrag zeigt die notwendigen Prioritäten und Artefakte auf, um sein Domain Model skalierbar zu definieren und später kontinuierlich zu einer unternehmensweiten SOA auszubauen sowie die richtige Granularität von Services von Anfang an zu treffen.


'Service Oriented Architecture' (SOA) ist mehr als nur Entwicklung einzelner Services, SOA benötigt die Unterstützung des gesamten Software Development Lifecycle (SDLC). In diesem Vortrag wird ein Überblick über wesentliche SDLC -Aspekte von SOA, insbesondere Anforderungsmanagement, Architektur/Modellierung, Testen und Verwaltung einzelner Services gegeben.