JAX 2003 - Konferenz fuer Java, Apache, XML, Web Services
JAX 2003  
JAX 2003 / Sessions / Power Workshops

 Power Workshops

The all day Power Workshops on Monday (May 12) and Friday (May 16) give you the opportunity to deepen your knowledge. Experienced speakers explain important technological aspects from A to Z.


Montag, 12. Mai 2003
PW01 Web-Applikationen mit Struts
Dipl. -Ing. (M.E.) Muhammet Öztürk, IT-Architekt (Wüstenrot&Württembergische Informatik GmbH)
In diesem Power Workshop erfahren Sie alles, um professionelle praxistaugliche Struts-basierende Web-Anwendungen zu schreiben. Zunächst werden grundlegende Konzepte wie MVC, MVC1 und MVC2 erläutert sowie die Abbildung der MVC-Komponenten im Struts: Model (Form), Controller (ActionServlet & Action), View (JSP). Im weiteren Verlauf gehen wir in die wesentlichen Details: Detaillierte Beschreibung der Klasse ActionForm und deren Methode sowie ausführliche Darstellung des Controllers (ActionServlet & Action). Weiter beleuchten wir die Klassen ActionServlet und Action und deren Methoden sowie die JSP-basierende View des gesamten Frameworks. Ein Überblick über die Tag-Library von Struts rundet den theoretischen Teil des Power Workshops ab. Im anschließenden Praxisteil beschäftigen wir uns mit der Live-Entwicklung einer komplexen Struts-Applikation, um das Gelernte sogleich am Beispiel zu vertiefen.

Montag, 12. Mai 2003
PW02 Test Driven Deveploment für Web-Anwendungen
Peter Roßbach (IT-Berater, Bestseller Buchautor und Autor des Java Magazins)
Die Test First-Methode auf Basis des JUnit-Frameworks für Web-Anwendung ist zentrales Thema dieses Power Workshops. Das Ziel komponentenbasierter Web-Entwicklung mit Servlets und JavaServer Pages ist die Steigerung der Produktivität, Änderbarkeit und Zuverlässigkeit der Anwendungen. Die Diskussion der Leistungsfähigkeit und Stabilität der Server ist in aller Munde, ein Test der Anwendung wird oftmals vernachlässigt. In diesem Workshop wird ein praktischer Umgang von Unit- und Funktionalen Testmethoden erlernt.

Als Leitline dienen Erfahrungen mit Test Driven Development aus verschiedenen Web-Projekten. Die funktionalen Tests werden mit den JUnit-Erweiterungen HttpUnit, WebTest erprobt. Für die Unit-Tests kommen StrutsTestCase und Jakarta Cactus zum Einsatz. Als Demonstration dient eine PizzaShop-Anwendung auf Basis des Struts-Frameworks. Die Teilnehmer erlernen eine praktische inkrementelle Vorgehensweise zur Entwicklung testbarer Web-Anwendungen. Als Entwicklungsumgebung kommen Eclipse, Ant und Tomcat zum Einsatz.


Montag, 12. Mai 2003
PW03 Web Services mit Apache Axis
Thilo Frotscher (T. Frotscher Systemsoftware-Entwicklung)
Apache Axis ist der Nachfolger von Apache SOAP - einer der populärsten SOAP-Implementierungen in Java. Nach einer Einführung in die Welt der Web Services lernen Sie in diesem Power Workshop die Architektur von Axis kennen und erfahren, wie sich damit Java-Anwendungen als Web Services bereit stellen lassen und wie Clients für Web Services erstellt werden können. Anschließend geht es um fortgeschrittene Themen wie den Transport komplexer Datentypen, anwendungsspezifische Erweiterungen der Axis-Engine sowie die Verwendung von WSDL-Beschreibungen zur automatischen Generierung von Client-Code.

Montag, 12. Mai 2003
PW04 Alles über Cocoon 2
Carsten Ziegeler, Matthew Langham (S&N AG , Autoren im Java Magazin & XML Magazin)
Das Projekt Cocoon hat sich zur Aufgabe gemacht, die Erstellung von XML-Publishing-Anwendungen zu erleichtern. Hierfür bedient es sich aus dem großen Fundus anderer Apache-Projekte wie Avalon, Xalan, Xerces oder FOP. Cocoon erlaubt auch ohne eigene Java-Programmierung, XML-basierende Publishinglösungen wie Websites oder Frontends für Datenbanken zu erstellen. Die Stärken von Cocoon liegen in der Möglichkeit, unterschiedliche Zielformate wie HTML, WML oder PDF zu erzeugen und in der Bereitstellung von Komponenten, um verschiedene Datenquellen einzubinden.

Durch die Verfügbarkeit von Portal- und Authentisierungskomponenten stellt Cocoon inzwischen auch eine umfassende Lösung für die Realisierung von komplexen Enterprise XML-Anwendungen zur Verfügung. Inzwischen wird Cocoon von vielen Unternehmen im In- und Ausland eingesetzt. In diesem Powerworkshop lernen Sie die folgenden Themen kennen: Eine Einführung in Cocoon; Die Cocoon-Architektur aus Anwender-Sicht; Web-Anwendungen mit Cocoon (Session, Authentisierung und Portale); Eigene Komponenten für Cocoon entwickeln.

Die Referenten sind die Autoren des weltweit ersten Cocoon-Buchs und arbeiten seit über zwei Jahren aktiv im Cocoon-Projekt von Apache.


Montag, 12. Mai 2003
PW05 J2EE-Patterns: Patterns der Präsentationschicht
Adam Bien (IT-Berater, Bestseller Buchautor und Autor des Java Magazins)
J2EE Patterns liefern Orientierungshilfen, mit denen Architekten und Entwickler in die Lage versetzt werden, maximale Performance, Wiederverwendung und Skalierbarkeit zu erzielen. Die in den Patterns dokumentierten „Best Practices“ geben Enterprise-Java-Teams das nötige Rüstzeug, ihre Produktivität erheblich zu steigern und die Qualität ihrer Software stark zu verbessern. Dieser Power Workshop stellt Ihnen die wichtigsten Patterns der Präsentationsschicht (Presentation Tier) vor: Die relativ berühmten Idiome "Decorating Filter", "Composite View" und "View Helper", dazu den Aufbau und Sinn und Zweck der MVC2-Architektur. Die meisten vorgestellten Patterns sind bereits als fertige Implementierung in Form des bekannten Struts-Frameworks verfügbar.

Montag, 12. Mai 2003
PW06 Surviving J2EE Real Life Projects
Lars Röwekamp, Jens Schumann (OpenKnowledge GmbH)
Dass J2EE-Projekte in der realen Welt leider nur wenig mit der von Sun herausgegebenen Spezifikation und den zugehörigen Blueprints gemein haben, hat wahrscheinlich schon jeder J2EE-Entwickler oder -Architekt am eigene Leibe spüren dürfen. Der Power Workshop "Surviving J2EE Real Live Projects" greift die Problematik realer J2EE-Projekte auf und gibt wertvolle Tipps zu deren Durchführung. Ein Kernthema des Power Workshops stellen praxisorientierte Design Patterns und Anti Patterns dar. Mit ihrer Hilfe werden Real Life-Aspekte wie Performance und Skalierbarkeit näher beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit dem viel diskutierten Thema der Persistenz: Entity Beans vs. Session Beans oder gar eine ganz andere Lösung? Der Workshop zeigt, dass eine alleinseligmachende Lösung nicht existiert und gibt Ratschläge, welche Lösung wann Sinn macht. Außerdem befasst er sich mit dem komplette Entwicklungs- und Lebenszyklus J2EE-basierter Projekte und geht dabei auch auf häufig vernachlässigte aber dennoch in der Praxis extrem wichtige Themen, wie Multi-Plattform Deployment und Enterprise Application Management ein. Kurz und gut – der Power Workshop "Surviving Real Live J2EE Projects" gibt J2EE-Entwicklern das Rüstzeug an die Hand, Java basierte Enterprise Computing Projekte zu überleben.

Freitag, 16. Mai 2003
PW07 Real-Life MDA: Modellbasierte Java-Entwicklung
Markus Völter (voelter - ingenierbüro für softwaretechnologie)
Modellgetriebene Softwareentwicklung hat durch die MDA-Initiative der OMG schlagartig an Bedeutung gewonnen. Ziel ist es dabei, aus abstrakten Modellen ausführbaren Code zu generieren. Im Rahmen der MDA sind die Modelle typischerweise UML-Diagramme – das muss aber nicht immer so sein! Der Workshop erläutert die wichtigsten Konzepte modellgetriebener Entwicklung und der MDA, zeigt wo und wie man modellgetriebene Entwicklung wirtschaftlich und technisch sinnvoll einsetzen kann und welche Vorteile ein solches Vorgehen haben kann. An Beispielen aus der Enterprise- und der Embedded-Welt werden die Dinge verdeutlich. Der Workshop geht auch auf gängige Konzepte zur Codegenerierung ein, praktische Übungen runden die Theorie ab und verfestigen das Gelernte.

Weitere Themen des Power Workshops sind unter anderem: Domänenmodell der modellgetriebenen, generativen Programmierung. Begriffsdefinitionen im Rahmen der MDA. Traceability und Repositories als zentrales Konzept der MDA. Wirtschaftliche Aspekte modellgetriebener Entwicklung. Definition konsistenter Architekturen als Basis für modellgetriebene Entwicklung. Metamodellierung und Anpassung der UML an bestimmte Domänen (Profiles). Die Meta Object Facility und XMI. UML 2.0 und Action Semantics. Überblick über gängige Codegenerierungstechniken.


Freitag, 16. Mai 2003
PW08 J2EE-Patterns: Patterns der Geschäftsschicht
Adam Bien (IT-Berater, Bestseller Buchautor und Autor des Java Magazins)
Der zweite Teil des J2EE Pattern-Workshops behandelt die Patterns der Geschäftsschicht (Business Tier). Hier finden sich Komponenten, die für die Abbildung der Funktionalität einer Anwendung notwendig sind. Dabei kann es sich um einfache Java-Klassen, CORBA-Komponenten, Enterprise JavaBeans oder auch andere Technologien handeln. Die Patterns der Geschäftslogik übernehmen die Organisation der Komponenten und sorgen dafür, dass auch in dieser Schicht die nichtfunktionalen Anforderungen und die OO-Grundkonzepte berücksichtigt werden. Des weiteren werden in diesem Power Workshop noch die wichtigsten Patterns der Integrationsschicht vermittelt.

Freitag, 16. Mai 2003
PW09 Java, XML und Datenbanken
Rudolf Jansen (IT-Berater, Buchautor)
Fester Bestandteil jedes größeren Software-Projekts ist die Ablage der Daten in einer Datenbank. Die Wahl der richtigen Architektur für die Integration von Java, XML und der Datenbank ist u.a. im Hinblick auf Performance, Wartbarkeit und Migrationsaufwände bei späteren Datenbankwechseln eine der wichtigsten Aufgaben für Software-Architekten und Entwickler.

Dieser Power Workshop stellt die erforderlichen Grundlagen über die wichtigsten Standards für die Java-XML-Datenbank-Integration vor. Zusätzlich werden diese theoretischen Grundlagen durch praktische Sourcecode-Anwendungen ergänzt, an denen Sie am Beispiel der aktuellen Oracle Datenbank 9i Release 2 erkennen, wie Sie Standards in Ihren konkreten Projekten einsetzen können und welche Zusatzfeatures Ihnen herstellerspezifische Erweiterungen bieten können. Behandelt werden im Java-Teil u.a. die Themen JDBC inkl. Treiberauswahl, SQLJ und Java in der Datenbank. Im XML-Teil werden nach einem Vergleich zwischen nativen XML-Datenbanken und relationalen Datenbanken mit XML-Erweiterungen die Datenbank-relevanten XML-Standards XML Schema, XPath, XQuery, SQL/XML und XSLT vorgestellt. Neben einer theoretischen Einführung in jeden dieser Standards wird anhand von Praxisbeispielen gezeigt, wie die Standards innerhalb von Datenbankanwendungen eingesetzt werden können.



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