Modellieren + Generieren
Während der Hauptkonferenz (Dienstag, 13. bis Donnerstag, 15.05.2003) finden zahlreiche Sessions mit jeweils 75 Minuten Länge statt - sehen Sie selbst und stellen Sie sich Ihr individuelles Programm zusammen.
MG1 MDA, Teil 1: Einführung in die aktuelle Spezifikation Wolfgang Neuhaus, Martin Schepe (b+m Informatik AG)Seit einiger Zeit macht die Abkürzung MDA (Model Driven Architecture) die Runde. Wieder verwendbare Geschäftslogik soll in abstrakten Modellen spezifiziert und dann möglichst generativ auf konkrete technische Plattformen abgebildet werden. MDA richtig eingesetzt bietet bereits heute enorme Vorteile in realen Projekten. Diese Session vermittelt den aktuellen Stand der OMG-Spezifikation. Level 2 = Kenntnisse vorausgesetzt
MG2 MDA, Teil 2: Eine praxiserprobte Interpretation Wolfgang Neuhaus, Martin Schepe (b+m Informatik AG)Auf Grundlage der OMG-Spezifikation wird in dieser Session eine praxiserprobte Interpretation vorgestellt. Hier werden Fragen beantwortet, wie MDA heute nutzbringend eingesetzt werden kann. Darüber hinaus wird dargestellt, wie sich MDA erfolgreich in den Entwicklungsprozess integrieren lässt. Level 3 = Für Experten
MG3 Code-Generierung in Java, Teil 1 Markus Völter (voelter - ingenieurbüro für softwaretechnologie)Einen wichtigen Teil modellgetriebener Softwareentwicklung stellt die
Generierung von Quellcode, üblicherweise aus Modellen, dar. Teil 1 dieser Doppel-Session erläutert, wann und wo Code-Generierung sinnvoll eingesetzt werden kann und wie man generierten und nicht-generierten
Code integriert. Außerdem wird auf die Template-basierte Codegenerierung eingegangen. Level 2 = Kenntnisse vorausgesetzt
MG4 Code-Generierung in Java, Teil 2 Markus Völter (voelter - ingenieurbüro für softwaretechnologie)Als Fortsetzung des 1. Teils geht Teil 2 dieser Doppel-Session auf weitere Methoden der Code-Generierung ein, darunter Aspekt-Weaver,
Attribut-Orientierte Programmierung, Frame-Prozessoren und API-basierte
Tools. Wie schon im ersten Teil wird dabei besonders auf für Java geeignete Tools eingegangen. Level 3 = Für Experten
MG5 AndroMDA: MDA mit Open Source-Tools Matthias Bohlen (Matthias Bohlen IT-Beratung)Generatoren können in EJB-Projekten vieles automatisch erzeugen, sodass der Entwickler sich auf die Geschäftslogik konzentrieren kann. Die MDA-Spezifikation schlägt vor, wie solche Generatoren gestaltet sein sollen. Das Open Source-Projekt AndroMDA folgt diesen Vorschlägen, um aus UML-Modellen Code für unterschiedliche Plattformen (= Kombinationen aus Programmiersprache, Komponentenmodell, Persistenzmechanismus, usw.) zu generieren. Der Vortrag zeigt live, wie die Open Source-Generatoren AndroMDA und XDoclet aus einem UML-Modell eine J2EE-Anwendung erzeugen, die in JBoss lauffähig ist. Er zeigt auch, wie darüber hinaus eine domänen- oder projektspezifische Architektur erzeugt werden kann und welche Vision das Projekt AndroMDA für die Zukunft verfolgt. Level 3 = Für Experten
MG6 Patterns effektiv einsetzen - Anatomie erfolgreicher Projekte Matthias Bohlen (Matthias Bohlen IT-Beratung)Warum verlaufen Projekte eigentlich so unterschiedlich? Manche sind sehr effektiv und erfolgreich, bei anderen steckt einfach "Sand im Getriebe". In erfolgreichen Projekten kann man typische Muster (Patterns) beobachten, die immer wieder auftreten. Teilnehmer dieser Session lernen technische wie organisatorische Patterns im eigenen Projekt einzusetzen, um es in Richtung Erfolg steuern zu können. Level 1 = Für alle Teilnehmer
MG7 J2EE Patterns und MDA Adam Bien (IT-Berater, Buchautor, Autor Java Magazin)Bei den J2EE Patterns handelt es sich um Idiome, die für eine bestimmte Zielplattform (z.B. J2EE 1.4) bestimmt sind. Die Model Driven Architecture (MDA) versucht ein rein fachliches (PIM) Modell in ein technisches (PSM) zu transformieren. Lassen sich die beiden Ansätze miteinander verbinden? Muss man sich tatsächlich bereits bei der Festlegung der Architektur von der Technologie abhängig machen? Spielt die Architektur einer Anwendung überhaupt noch eine Rolle? Diese Session beantwortet diese Fragen und zeigt einige Ideen der Integration der MDA und der J2EE Patterns. Dabei werden konkrete und pragmatische Beispiele und Lösungsvorschläge präsentiert. Level 3 = Für Experten
MG8 Partner-Session: Modellgetriebene Anwendungsentwicklung - ein generativer Ansatz für persistente Business-Objekte Achim Demelt (eXXcellent solutions gmbh)Ausgangspunkt ist das Geschäftmodell einer Anwendung, beschrieben in
UML. Ein Code-Generator erzeugt daraus große Teile der Implementierung.
Ergebnis ist eine Architektur mit klarer Trennung der logischen
Schichten (Client, Geschäftsmodell, Business-Logik, Persistenz). Während
die Persistenz von herkömmlichen O/R-Mappern zur Verfügung gestellt
wird, ermöglicht das Framework z.B. die Verwaltung historisierter Daten
oder Konzepte zur Überprüfung der Konsistenz des Objektmodells. Level 2 = Kenntnisse vorausgesetzt
MG9 Hands-On-Session: MDA Schritt für Schritt auf dem eigenen Notebook Wolfgang Neuhaus (Brockhaus AG), Martin Schepe (b+m Informatik AG), Peter Roßbach (Freier Systemarchitekt) Sie halten MDA für graue Theorie? Dann lassen Sie sich durch einen Praxis-Workshop überzeugen. Mit einer kompletten Entwicklungsumgebung (Poseidon, Eclipse, Generator, JBoss, HDB, ANT) lernen sie Schritt für Schritt auf dem eigenen Notebook kennen, wie Sie MDA heute nutzbringend einsetzen können. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Level 2 = Kenntnisse vorausgesetzt
MG10 Partner-Session: Web Services mit MDA effizient entwickeln Andreas Herzig (Compuware)Die MDA hat zum Ziel, das Platform Independend Model (PIM) automatisch in das Platform Specific Model (PSM) zu transferieren. In einem zweiten Schritt wird aus dem PSM der Code einer lauffähigen Anwendung erzeugt.
Die Session stellt dar, wie Web Services erstellt werden, wenn der Entwicklungsprozess der MDA folgt.
Level 2 = Kenntnisse vorausgesetzt
MG11 Partner-Session: Meet the MDA Guru Wim Bast (Lead Architect Compuware's Application Development and Integration Centre)Wim Bast is known as a MDA Guru and he is also Lead Architect of Compuware's MDA-Tool OptimalJ. In this session you can ask him everything you want to know about the Model Driven Architecture. Level 1 = Für alle Teilnehmer
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