JAX 2005
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Sessions - Testen, Qualitätsmanagement

Wählen Sie aus über 100 Sessions der Hauptkonferenztage (10.-12. Mai) Ihr individuelles Konferenzprogramm aus! Die Sessions sind zur besseren Übersicht in Technologie-Tracks gegliedert und dauern jeweils 75 Minuten.

Session-Titel Speaker
T1 - Testgetriebene Entwicklung im Großen Link, Westphal
T2 - Testen von Legacy Code Link, Westphal
T3 - Erfolgreiche Architekturen großer Systeme Josuttis
T4 - Erfolgreiches Management großer Systeme Josuttis, Eckstein
T5 - Hochseetauglich durch Lasttests mit Open-Source-Tools Heider
T6 - (J)Meterweise integrieren: Integrationstests mit JMeter und Eclipse Heider
T7 - Build Management, Teil 2: Maven - mehr als nur Ant Facelifting Schluff, Köhler
T8 - CruiseControl - Entwicklungs-Geschwindigkeit mit einem Tempomat steuern Roßbach
T9 - Automatisiertes Code-Reviews mit Checkstyle und Findbugs Tamm
T10 - Eclipse TPTP und Web Services Monitoring/Profiling/Tracing Wieske
T11 - Subversion - ein besseres CVS? Schluff
T12 - Automatische Aktualisierung von Testdaten Riesemann
T13 - Partner-Session:Stabilisierung von J2EE-Anwendungen durch APM Moors
T14 - NetBeans Profiler - Techniques for low overhead profiling of Java applications Formanek
T15 - Java VM Diagnostik & Troubleshooting Adelhardt
T16 - Lösungskonzept zur Qualitätssicherung von Java-Anwendungen Fuchs

T1 - Testgetriebene Entwicklung im Großen

Entwicklertests - z.B. mit JUnit - haben sich in den letzten Jahren verbreitet. Aber wie gewinnt der Kunde Vertrauen in die Software. Diese Session zeigt, wie Systemtests - insbesondere Akzeptanztests mit FIT - testgetriebene Entwicklung auch auf großer, funktionaler Ebene ermöglichen. Dabei werden sowohl die technische Seite als auch die Kommunikation mit den fachlichen Experten beleuchtet.

Level: 2 (Vorkenntnisse erforderlich)

T2 - Testen von Legacy Code

Automatisierte Tests und Refactoring helfen, die Änderbarkeit von Software über längere Zeiträume zu erhalten. Doch was tun mit Altlasten? Für die effektive Weiterentwicklung sind Refactorings nötig, diese erfordern ein Sicherheitsnetz an Tests, das System lässt sich ohne vorherige Umbauten jedoch nicht testen. Ein Henne-Ei-Problem! Diese Session behandelt verschiedene Techniken zur Abhilfe. Für diese Session sind Vorkenntnisse in JUnit erforderlich.

Level: 2 (Vorkenntnisse erforderlich)

T3 - Erfolgreiche Architekturen großer Systeme

Viel zu oft wird angenommen, einfache Regeln, die für die Entwicklung kleinerer Systeme und Prototypen gelten, lassen sich auf die Entwicklung großer Systeme anwenden. Doch viele Dinge ändern sich signifikant. So wird zum Beispiel Perfektionismus unbezahlbar, Schnittstellen werden generischer und eine klare Rollenverteilung wird entscheidend. In dieser Session werden Ihnen die wichtigsten technischen Aspekte erfolgreicher Architekturentwicklung vorgestellt, basierend auf Erfahrungen mit bis zu 200 Entwicklern, tausenden Anwendern und Millionen von Datensätzen. Dazu gehören Themen wie Skalierbarkeit, Transaktionssicherheit und Schlankheitswahn. Im Fokus liegen dabei vor allem 3-Tier-Systeme, wie auch J2EE-Systeme sie darstellen. Ergänzende Informationen erhalten Interessierte auch in der Session "Erfolgreiches Management großer Systeme".

Level: 1 (für alle Teilnehmer)

T4 - Erfolgreiches Management großer Systeme

Große Systeme können nur dann (kostengünstig) erfolgreich entwickelt werden, wenn technischer Sachverstand auf gesunden Menschenverstand trifft, der die Courage hat, auch mit den Umständen großer Projekte und großer Organisationen am Leben zu bleiben. Ohne technische Aspekte zu vernachlässigen, werden vor allem Team-Gedanken und Kommunikation immer wichtiger und auch die Abwicklung eines Projekts ändert sich. Merkwürdigerweise scheint aber die Regel zu gelten, dass der gesunde Menschenverstand mit zunehmender Größe außer Kraft gesetzt werden muss. Jutta Eckstein und Nicolai Josuttis tragen die wichtigsten Aspekte erfolgreicher Entwicklung und Realisierung von großen Systemen mit bis zu 200 Entwicklern, Tausenden von Anwendern und Millionen von Datensätzen vor.

Level: 2 (Vorkenntnisse erforderlich)

T5 - Hochseetauglich durch Lasttests mit Open-Source-Tools

Würden Sie mit einer Jolle den Atlantik kreuzen wollen? Wohl kaum. Dennoch werden Anwendungen immer noch ohne Lasttests vom Stapel gelassen, mitunter, weil kommerzielle Tools nicht zu den billigsten zählen. Die Session wird zeigen, dass es auch günstiger geht und einige Open-Source Lösungen genauer vorstellen. Darüber hinaus wird ein Überblick zur Konzeption von Lasttest vermittelt.

Level: 1 (für alle Teilnehmer)

T6 - (J)Meterweise integrieren: Integrationstests mit JMeter und Eclipse

Wer bisher JMeter lediglich mit Performance- und Last-Tests assoziierte, reibt sich verwundert die Augen. Doch mit seiner Erweiterbarkeit bietet JMeter eine interessante und kostenlose Basis für Integrationstests. Die Session gibt einen Überblick über Features und Konzepte von JMeter. Es wird erläutert, wie Eclipse und JMeter in einer Produktentwicklung für den Integrationstest eingesetzt wurden.

Level: 2 (Vorkenntnisse erforderlich)

T7 - Build Management, Teil 2: Maven - mehr als nur Ant Facelifting

Speaker: Steffen Schluff (Orientation in Objects GmbH) , Kristian Köhler (Orientation in Objects GmbH)

Die integrierte Build-Umgebung Maven basiert auf dem bekannten Build-Tool Ant und der Skriptsprache Jelly. Build-Management mittels des weit verbreiteten Ant kann viel Vorwissen und Tipparbeit seitens des Entwicklers erfordern. Maven verspricht im Gegensatz dazu, dass sich durch das Verwenden eines so genannten Project Object Model der Erstellungs- und Pflegeaufwand für Build-Skripte deutlich reduzieren lässt, ohne auf lieb gewonnene Dinge wie Dokumentation, Source-Metriken und JUnit-Tests verzichten zu müssen. Die Session stellt Maven vor und vergleicht dessen Ansatz mit der gewohnten Arbeitsweise von Ant.

Level: 1 (für alle Teilnehmer)

T8 - CruiseControl - Entwicklungs-Geschwindigkeit mit einem Tempomat steuern

Lernen Sie in dieser Session, wie Sie Ihre inkrementelle Entwicklung lauffähig halten. In dieser Session möchten wir den Real-Life-Einsatz des Werkzeugs CruiseControl demonstrieren, sodass Sie den Nutzen von CruiseControl nicht nur vorgetragen bekommen, sondern sich von der Leistungsfähigkeit begeistern lassen können.

Level: 2 (Vorkenntnisse erforderlich)

T9 - Automatisiertes Code-Reviews mit Checkstyle und Findbugs

Code-Review ist eine wichtige Maßnahme zur Sicherstellung der inneren Softwarequalität, die aber leider sehr zeitraubend ist. Unter den zahlreichen Aspekten, die bei einem Code-Review überprüft werden, gibt es einige, die sich automatisieren lassen. Dazu gehören das Einhalten von Code-Konventionen, das Aufspüren von duplizierten Code, das Finden offensichtlicher Fehler sowie die Überprüfung, ob Archtiekturvorgaben eingehalten sind. In dem Vortag werden die Tools Checkstyle und Findbugs vorgestellt. Checkstyle dient zum Überprüfen von Code-Konventionen. Findbugs ist ein Tool zum Finden bekannter Fehlermuster wie NullPointer Bugs oder nicht geschlossene Streams. Des Weiteren wird gezeigt, wie diese Tools in den Build-Prozess und in Java-IDEs eingebunden werden können.

Level: 1 (für alle Teilnehmer)

T10 - Eclipse TPTP und Web Services Monitoring/Profiling/Tracing

Im Eclipse Project Test and Performance Tools Platform, kurz TPTP, wird eine Plattform für Tools im Umfeld Monitoring, Testing, Profiling und Tracing entwickelt. Das nächste wichtige TPTP 4.0-Release der Plattform ist zur Jahresmitte angekündigt. Im Vortrag stellen wir die TPT Platform vor, vertiefen den Überblick durch kleinere Demonstrationen von sieben wichtigen Basis-Technologien und integrieren diese in einem größeren Beispiel mit verteilten und asynchronen Web Services. Den Demonstrationen liegen Milestone-Builds des kommenden TPTP 4.0 Release zugrunde. Im Ausblick erörtern wie die Modell-Orientierung von TPTP und die künftig angestrebte Orchestrierung komplexer Test-Umgebungen aus der Grundlage von Web Services und BPEL. Unsere Zielsetzung ist es, einen praxisnahen Überblick zu geben mit Anreizen und Ideen für den eigenen Einsatz von TPTP 4.0.

Level: 2 (Vorkenntnisse erforderlich)

T11 - Subversion - ein besseres CVS?

Speaker: Steffen Schluff (Orientation in Objects GmbH)

Subversion ist ein Open-Source-Werkzeug zur Versionsverwaltung, das mit dem expliziten Ziel entwickelt wurde, CVS abzulösen. Der Vortrag bietet einen Überblick über die tägliche Arbeit mit Subversion, zeigt die wesentlichten Unterschiede zu CVS auf, berichtet über die Umstellung von CVS auf Subversion und zeigt, wo und warum diese Umstelllung angeraten sein kann und wo nicht.

Level: 1 (für alle Teilnehmer)

T12 - Automatische Aktualisierung von Testdaten

Das Problem, dass für aussagekräftige Systemtests bei komplexen Systemen große Mengen an konsistenten Testdaten benötigt werden, deren Struktur sich während des Projektverlaufs ändert, kennt jeder. Da die Daten dann meist händisch nachgezogen werden müssen, dazu aber meist die Zeit fehlt, ist dies ein entscheidender Faktor, warum Tests meist nicht in der notwendigen Konsequenz durchgeführt werden. Die Session illustriert Konzepte und Umsetzung zur automatisierten Aktualisierung von Testdaten und Datenstrukturen.

Level: 2 (Vorkenntnisse erforderlich)

T13 - Partner-Session:Stabilisierung von J2EE-Anwendungen durch APM

Komplexe Technologien machen Anwendungen nur noch sehr schwer beherrschbar. Besonders die sich ständig weiterentwickelnde Java-Technologie trägt dazu bei. Durch Application Performance Management (APM) werden Anwendungen in ihrer Leistung gesteigert und stabilisiert. Der Vortrag gibt eine High-Level-Übersicht über die Probleme bei Java-Anwendungen und Tipps für Application Performance Management in Ihrem Unternehmen.

Level: 1 (für alle Teilnehmer)

T14 - NetBeans Profiler - Techniques for low overhead profiling of Java applications

Speaker: Ian Formanek (Sun Microsystems)

Java applications frequently suffer from performance or memory management issues and as their size and complexity grows, keeping their performance at the required level becomes progressively difficult. NetBeans Profiler is a project to integrate the JFluid profiling technology, originating from Sun Labs, into the NetBeans IDE. The aim is to use a combination of flexibility, ease of use and free availability to allow for profiling to more broadly become a natural part of the development work cycle. The presentation will give basic overview of modern profiling techniques and demonstrate the benefit of profiling tool tightly integrated into the typical development work flow and environment. We will go into details on profiling large application where achieving unobtrusive monitoring and low overhead profiling is very important.

Level: 1 (für alle Teilnehmer)

T15 - Java VM Diagnostik & Troubleshooting

Inhalt des Vortrags ist eine Übersicht, welche Möglichkeiten moderne JVMs bieten, im laufenden Betrieb Diagnostikdaten über eine Virtual Machine und darin laufende Anwendungen zu erhalten. Themen sind Analyse und Optimierung des Garbage-Collection-Verhaltens, Monitoring des HotSpot Compiler und Vorgehensweise bei Stabilitätsproblemen mit der JVM. Des weiteren werden Diagnose-Tools vorgestellt, die in Java 5.0 enthalten sind.

Level: 3 (für Experten)

T16 - Lösungskonzept zur Qualitätssicherung von Java-Anwendungen

Speaker: Andreas Fuchs (IBM)

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Level: 1 (für alle Teilnehmer)