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Power Workshops
Montag, 3. November 2003
PW01 Einstieg in den Apache Tomcat Peter Roßbach (IT-Berater, Buchautor, Autor Java Magazin)
Der Apache Tomcat avanciert zum beliebtesten Java Web-Container. Seine Bedeutung als Referenz-Implementierung für JavaServer Pages
und Servlets ist ungebrochen. Der aktuelle Entwicklungsschub im Jakarta Tomcat-Projekt durch die Version 5 erhebt Tomcat sogar zum Favoriten für die Web-Entwicklung.
Dieser Workshop konzentriert sich auf die grundsätzliche Konfiguration, Administration
und die Entwicklungsunterstützung von Web-Anwendungen mit Servlets und JavaServer Pages. Lernen Sie den Aufbau, die Funktionsweise, Installation und Konfiguration des Web-Containers Tomcat detailliert kennen, sowie einige Alternativen, welche die tägliche Arbeit in der Web-Entwicklung deutlich erleichtern. Lassen Sie sich von der Vielfältigkeit und dem erweiterten Nutzen des Tomcat begeistern.
Es ist sinnvoll, den eigenen Laptop mitzubringen (Systemvoraussetzungen: Windows 2000/XP ( PIII, 600 Mhz, 256 Mb, 500 MB Plattenplatz, Apache Ant 1.5.3, JDK 1.4.1.x oder 1.4.2). Grundlegende Kenntnisse der Java-Web-Entwicklung werden vorausgesetzt.
Montag, 3. November 2003
PW02 Advanced Web Services mit Axis Thilo Frotscher (IT-Consultant)
Apache Axis ist eine der am häufigsten eingesetzten SOAP-Implementierungen für Java. Nach einer einführenden Betrachtung der Architektur von Axis wird zunächst demonstriert, wie Web Services und zugehörige Client-Anwendungen unter Zuhilfenahme der mitgelieferten Tools im Handumdrehen erstellt werden können. Anschließend werden fortgeschrittene Themen wie die Erweiterung der Axis-Engine durch selbst entwickelte Message Handler, Session
Verwaltung, Einsatz komplexer Datentypen oder Möglichkeiten zum Einsatz von WS-Security mit Axis erläutert. Teilnehmer sollten Vorkenntnisse in Java, sowie im Bereich Web Services, SOAP und WSDL mitbringen.
Montag, 3. November 2003
PW03 Skalierbare Architekturen für den Real World-Einsatz Adam Bien (IT-Consultant)
Beim Entwurf der Softwarearchitektur eines Systems müssen neben den funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen auch die gegebenen Randbedingungen wie z.B. verfügbare Software, bestehende Infrastruktur usw. berücksichtigt werden. In diesem Power Workshop werden die wichtigsten Designprinzipien, Vorgehensweisen und Entwurfsmuster vorgestellt. Die abstrakte Theorie wird dabei mit Hilfe von Codebeispielen, UML-Diagrammen sowie konkreten Abbildungen auf J2EE, Web Services und POJOs (Plain Old Java Objects) veranschaulicht. Neben der Vorstellung von pragmatischen Vorgehensweisen für die Definition einer Architektur können die Lösungsansätze und gewählte Technologien aus den Projekten der Workshop-Teilnehmer in Echtzeit gemeinsam diskutiert und bewertet werden.
Montag, 3. November 2003
PW04 Surviving J2EE Real Life Projects Lars Röwekamp, Jens Schumann (OpenKnowledge GmbH)
Dass J2EE-Projekte in der realen Welt leider nur wenig mit der reinen Spezifikation und den zugehörigen Blueprints gemein haben, hat wahrscheinlich schon jeder J2EE-Entwickler oder -Architekt am eigenen
Leibe spüren dürfen. Dieser Power Workshop greift daher die Problematik realer J2EE-Projekte auf und gibt wertvolle Tipps zu deren Durchführung, wobei bewusst über den Tellerrand der reinen Entwicklung hinausgeschaut wird. Auch Bereiche wie Debugging/Testing, Build Management/Deployment und Management/Monitoring werden beleuchtet, da sie entscheidend zum Erfolg eines J2EE-Projekts beitragen können.
Themen wie Clustering, Skalierung und Performance werden ebenso aufgegriffen wie die ewig währende Frage der Persistenz: Entity Beans vs. Session Beans oder gar eine ganz andere Lösung?
Der Workshop zeigt, dass eine allein selig machende Lösung in der Regel nicht existiert und gibt Ratschläge, welcher Lösungsansatz in welchem Kontext Sinn macht.
Montag, 3. November 2003
PW05 Alles über Cocoon Matthew Langham und Carsten Ziegeler (S&N AG)
Das Projekt Cocoon hat sich zur Aufgabe gemacht, die Erstellung von XML-Publishing-Anwendungen zu erleichtern. Hierfür bedient es sich aus dem
großen Fundus anderer Apache-Projekte wie Avalon, Xalan, Xerces oder FOP. Cocoon erlaubt auch ohne eigene Java-Programmierung, XML-basierende
Publishinglösungen wie Websites oder Frontends für Datenbanken zu erstellen.
Die Stärken von Cocoon liegen in der Möglichkeit, unterschiedliche Zielformate wie HTML, WML oder PDF zu erzeugen und in der Bereitstellung von Komponenten, um verschiedene Datenquellen einzubinden. Durch die Verfügbarkeit von Portal- und Authentisierungskomponenten stellt Cocoon inzwischen auch eine umfassende Lösung für die Realisierung von komplexen Enterprise XML-Anwendungen zur Verfügung.
In diesem Power Workshop lernen Sie die folgenden Themen kennen: Eine Einführung in Cocoon; die Cocoon-Architektur aus Anwender-Sicht; Web-Anwendungen mit
Cocoon (Sessions, Authentisierung und Portale); eigene Komponenten für Cocoon entwickeln.
Die Referenten sind die Autoren des weltweit ersten Cocoon-Buchs und arbeiten seit über zwei Jahren aktiv im Cocoon-Projekt von Apache.
Donnerstag, 6. November 2003
PW06 Advanced Apache Tomcat Peter Roßbach (IT-Berater, Buchautor, Autor Java Magazin) Michael Kloss (IT-Berater, Buchautor, Autor Java Magazin) ()
Durch seine unkomplizierte Bedienung und Nutzung ist der Tomcat mittlerweile häufig im Einsatz. Welche zusätzlichen Möglichkeiten der Tomcat noch bietet
und wie diese angewendet werden, bleibt oft nur einem "erlauchten" Kreis von Experten vorbehalten. Wir
werden in diesem praktischen Workshop eine Reihe von Möglichkeiten demonstrieren und zusätzliche Argumente
für den produktiven Einsatz vermitteln. Während des Workshops stellen wir verschiedene Konfigurationen für den Einsatz in Entwicklung und Produktion vor.
Fortgeschrittene Themen wie der Betrieb von virtuellen Hosts, Clustering, die Konfiguration des
Apache Webserver oder Lastmessung mit Grinder 3, vorkompilierte JSP mit dem JSP-Container Jasper2
werden nicht nur vorgestellt, sondern von den Teilnehmern aktiv praktiziert.
Die Teilnehmer arbeiten an diesem Power Workshop aktiv mit - am eigenen Laptop (Systemvoraussetzungen: Windows 2000/&XP, P III CPU 800 Mhz, 500 MB freie Plattenkapazität, mind. 512 MB Arbeitsspeicher, IntelliJ IDEA 3 oder Eclipse 2.1, Apache Ant 1.5.3, JDK 1.4.1.x oder 1.4.2, Tomcat > 4.1.24). Erfahrungen mit JSP/Servlets, dem Tomcat sowie mit Apache Ant sollten vorliegen.
Donnerstag, 6. November 2003
PW07 J2EE Security: Enterprise Security für Entwickler und Architekten Bruce Sams (Mediateam)
Sicherheit spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und dem Management von Enterprise-Applikationen. In diesem Power Workshop lernen Sie effektive Verteidigungs-Strategien gegen Hackerangriffe und verschiedene Angriffsstrategien. Der Workshop behandelt Schwächen der Bytecodes,
verschlüsselte und autorisierte RMI-Verbindungen, sichere JDBC-Passwörter und andere Grundtechniken. Danach werden Web-Applikationen und ihre vielfältigen Aspekte besprochen: Die korrekte Benutzung von
JNDI für DataSources, Role Mapping, Optionen für die web.xml-Datei und weiteres werden gründlich behandelt. Die Anwendung von Sicherheit in
EJBs und Message Driven Beans (MDB) mittels JMS wird ebenfalls besprochen. Schließlich behandeln wir noch das Thema Web Services unter dem Gesichtspunkt Security. Der Workshop wird praxisnah und mit vielen Beispielen gestaltet.
Donnerstag, 6. November 2003
PW08 EAI-Patterns Adam Bien (IT-Consultant, Autor Java Magazin)
Die Anbindung vorhandener Enterprise-Applikationen und proprietärer Technologien an J2EE-Applikationsserver wird im Rahmen des J2EE-Programmiermodells durch die Integrationsschicht und insbesondere die Connector-Spezifikation (JCA) ermöglicht. Bei der Anbindung von bestehenden Ressourcen müssen neben einer Vielzahl verfügbarer Technologien auch die Restriktionen des EJB-Containers
berücksichtigt werden. Durch die im Rahmen zahlreicher realisierter EAI-Projekte gewonnenen Erfahrungen kristallisieren sich auch für diese spezielle Form der Anwendungsentwicklung erkennbare Problemsituationen heraus.
Dieser Power Workshop enthält in einer Sammlung von Patterns und Idiomen allgemein formulierte Lösungen mit direkt anwendbaren Referenz-Implementierungen. Neben den Patterns und Idiomen werden hier auch einige Architekturansätze für die Integration von Ressourcen und proprietärer Technologien vorgestellt.
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