W-JAX | 4 - 8 November 2019, München

Microservices richtig entkoppeln? Dazu brauchen wir die Isolation von Workflow – am besten im Command Bus!

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Infos
Tuesday, November 5 2019
16:45 - 17:45

Bei der Vorstellung der explosionsartigen Ausbreitung von immer mehr Microservices im Unternehmen wird vielen Architekten angst und bange: Wie sollen die Komplexität und ziemlich bald auch das Chaos beherrscht werden?

Wir besprechen, wie sich Workflowlogik, also fachliche Abläufe innerhalb einer Abteilung oder abteilungsübergreifend, in der Vergangenheit in Backend-Systemen und in Middleware versteckt hat. Das führte zu – oft nicht richtig verstandenen – Problemen: "Das ESB Team ist schuld." Wir diskutieren, wie genau dieses unbewusste "Einbacken" von Workflowwissen in Microservices die Komplexität gefährlich erhöht – und wie es verhindert werden kann.

Heute wird dazu oft wieder Workflowautomatisierung – als Orchestrierung –  aus der Schmuddelecke gezogen, doch die autonome Intelligenz von Minibausteinen verträgt sich nicht gut mit langlaufenden visuellen Prozessen und Modellen, die selbst viel Logik enthalten. 

Als Ausweg betrachten wir eine Art von Choreographie, die Workflowlogik radikal aufs nötigste reduziert: das Muster eines Command Bus. Er ist klein. Er erhält ein Ereignis wie "Antrag erstellt" und entscheidet für genau dieses Ereignis, was als nächstes geschehen soll. Das wars. Kein State, keine komplexen Workflowgraphen. "IF THIS THAN THAT" fürs Enterprise. 

Der Command Bus lässt gut durch Miniprozesse in Camunda, micro-deployt in Docker-Containern realisieren.